Astrosophie®

Im Gegensatz zur herkömmlichen Astrologie, die aufgrund von Prognosen und Aussagen die Illusion schafft, das Leben mit größerem Erfolg meistern zu können ohne an sich selbst zu arbeiten, liefert das von Randolf M. Schäfer entwickelte System einen Erkenntnisschlüssel und lässt den Menschen eine befreitere Weltsicht annehmen. Denn jeder Mensch trägt das Potenzial zur Erneuerung und Veränderung in seiner Anlage.
Mit dem astrosophischen Symbolschlüssel vermag man die Wirkmechanismen, die im Menschen wie auch im Universum walten, zu erkennen. Man erkennt, dass die gleichen aufbauenden und abbauenden Kräfte, die in der Natur wirksam sind, auch auf der psychischen, der körperlichen sowie auf der weltlichen Erlebnisbühne eines jeden Individuums ihren Ausdruck finden.

In eigener Sache: 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Randolf M. Schäfer hat den Begriff „Astrosophie“ sowie „Astrosoph oder „beratende/r Astrosoph/in“ 1996 als Wortmarke beim Patentamt schützen lassen in allen Varianten und Ausführungen. Da gibt es gerade aktuell einige kontroverse Diskussionsbestrebungen. 

Was war sein Anliegen dies zu tun?

Zur Zeit der Antragsstellung beim Patentamt, war der Begriff „Astrosophie“ in keinerlei Verzeichnis, wie Duden, Wahrig etc. auffindbar. Was auch die Recherche des Patentamts inclusive einjähriger, vorheriger Ausschreibung und Prüfungszeit bestätigt hat. Somit entsprach und entspricht die Wortmarke den gesetzlichen Richtlinien und es bestand kein Hinderungsgrund. 

Zur damaligen Zeit hatte niemand Interesse an Astrosophie, geschweige denn unter dieser Bezeichnung zu arbeiten und ich wurde oft gefragt, warum ich mir das Leben so schwermachen würde. 

Durch meine Veröffentlichungen (ich war zwölf Jahre Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift Einblick in Frankfurt am Main), erschienen von mir in den Jahren von 1991 bis 2004 kontinuierlich jeden Monat Artikel über die Astrosophie, die im Laufe der zwölfjährigen Herausgabezeit einen Umfang von 1.3 Millionen Leseexemplaren umfasste. 

Darüber hinaus verfasste ich verschiedene Bücher über Astrosophie, wie: „Der verborgene Sinn des Schicksals“, Der Mond - Urbrunnen der Seele, Die Entdeckung unbewusster Wesensanteile und „Die Abenteuer des Adam Lasaarus", die die Astrosophie zum Mittelpunkt machen. 

Durch mein intensives Bemühen entstand bei vielen Interessierten, die im Bereich der Astrologie tätig waren, ein Bedürfnis sich den von mir publizierten Begriff „Astrosophie“ zu eigen zu machen. Astrologen, die im Grunde die gleiche Form der Astrologie anwandten, wie sie im Bereich der prognostischen Astrologie betrieben wird, nur jetzt unter dem schönen Wortgewand der Astrosophie. Es fehlte also jede Differenzierung, was ihre Arbeit als astrosophische auszeichnete.

Im Laufe der Zeit und besonders mit den aufkommenden Kommunikations-Medien, die Anfang der neunziger Jahre noch in den Kinderschuhen steckten, gelangte der Begriff „Astrosophie“ durch meine Arbeit in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses, was auch dazu führte, dass der Begriff wieder zurückfand in verschiedene Verzeichnisse und Suchmaschinen - sicher auch ein Ergebnis des sich explosionsartig ausbreitenden Informationszeitalters.

Es hat mich erhebliche Mühe und Durchhaltevermögen gekostet, mit dieser Bezeichnung zu arbeiten und für mein System zu werben. 

Mein Anliegen war und ist es, durch den Schutz der Begriffe, eine klare Abgrenzung zur existierenden prognostischen Astrologie, zu bewirken.

Vor allem aber auch vor Vermischung der Astrosophie mit esoterischen Systemen, wie immer auch geartet.

Wer sich heute über den Schutz der Begriffe entrüstet, als wäre es ein kürzlich ausgeführter Egotrip, verkennt, dass der Schutz der Wortmarke über ein Vierteljahrhundert zurückliegt, eine Zeit in der die aktuellen Kommunikationsmedien noch nicht existierten und in der viele die sich jetzt darüber empören, noch zur Schule gingen und ganz andere Interessen hegten und heute nicht nachvollziehen können, was der eigentliche Beweggrund ist.

Der Wert der gegenwärtigen Astrologie ist durch die Vielfalt der Systeme und teilweise recht unseriösen Auftritten in den Medien, in einen solchen Verruf geraten, dass der entstandene Schaden, wohl in diesem Jahrhundert, meiner Meinung nach, nicht mehr wieder wett zu machen ist.

So bezieht sich der Schutz des Begriffes „Astrosophie“ beim Patentamt darauf, gewisse Qualitätskriterien zu schaffen, wie z.B. eine reine symbolische Ableitbarkeit der Ur-Prinzipien im Verständnis der Analogien, Zuordnungen der Ur-Prinzipien zu den Organen, wie z.B. Paracelsus gearbeitet hat oder die Verwendung und Übertragung von Prozessen der Natur auf das menschliche Leben. 

Nichts in dem von mir entwickelten astrosophischen System basiert auf Mutmaßung, sondern alles ist symbolisch sinnbildlich ableitbar, gemäß dem Spruch, „Wie Oben so Unten“, sowie der metaphysischen Geometrie. Jedes Ding spricht für sich selbst und so entsteht ein Instrument, das Hand und Fuß hat. In diesem Sinne habe ich das von mir entwickelte System durch jahrzehntelange Forschung, wieder zu den ursprünglichen Wurzeln zurückgeführt, mit denen z.B. Marsilio Ficino und durch ihn inspiriert auch Paracelsus arbeitete. 

Es geht mir also nicht um einen willkürlichen Schutz des Begriffes „Astrosophie“, sondern um den Schutz eines Systems, das den Grundzügen, ursprünglicher hermetischer Astrologie entspricht, das absolut ernst zu nehmen ist, weil es die Gesetze der Schöpfung beschreibt. Weiß man wie die Schöpfung aufgebaut ist, dann weiß man auch wie das menschliche Leben funktioniert.

Ich habe eine strukturierte Ausbildung unter dem Begriff „Astrosophie“ kreiert, welche auf den von mir entwickelten Schlüsseln basiert, die in 15 Lehreinheiten über einen Zeitraum von 1 ½ Jahren weitervermittelt wird und mit einem freiwilligen Prüfungsverfahren endet. Darüber hinaus gibt es aufbauende Seminare und Ausbildungen.

Nachdem die Absolventen eine Abschlussarbeit geschrieben und ein Klientengespräch geführt haben, das von mir anschließend supervisiert wird, sind sie berechtigt den Titel „beratende/r Astrosoph/in“ zu führen. Für diesen Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat, das sie berechtigt unter dem Titel zu arbeiten. 

Was nützt es den Begriff Astrosophie frei verwendbar zu benutzen, weil man es gerade toll findet, sich so zu nennen? Es vollzieht sich doch darin nur wieder das gleiche Desaster, wie mit der Astrologie, wie es sich bisher gezeigt hat, in dem nicht klar definierbar ist, wer seriös oder unseriös arbeitet. So entsteht weiterhin Unklarheit und Chaos.

Es reicht nicht aus, seine Arbeitsweise als astrosophisch zu bezeichnen, wenn genau das Gleiche betrieben wird, was undifferenziert im aktuellen astrologischen Feld stattfindet.

Mir scheint es, dass manche Menschen überhaupt nicht erkennen, dass mein eigentliches Anliegen, nicht die Besetzung eines Begriffes ist, sondern das Bestreben, in einem unbelasteten Feld eine gute Arbeit machen zu können, um so einer Schöpfungslehre wieder auf die Beine zu helfen.
Ein wenig schmunzelnd erinnert mich der Unverstand an einen alten Spruch, dessen Quelle nicht bekannt ist, der da sagt: „Während der Weise auf die Sterne deutet, sieht der Einfältige nur die Finger.“

Ebenso möchte ich die Teilnehmer meiner Ausbildungen schützen, sowie auch Klienten die von ihnen beraten werden, wie auch Menschen, die speziell die astrosophische Arbeit kennenlernen möchten, dass sie bei ihrer Suche auf einen Qualitätsbegriff treffen, auf den man sich verlassen kann.

Was ist der Hintergrund meiner Abmahnungen?

Es sind die Anmerkungen von Klienten und außenstehenden Interessierten, die sich in der letzten Zeit gehäuft irritiert fühlten über astrosophisch arbeitende Personen und Instanzen. Sie fragten nach und machten mich darauf aufmerksam, dass sich Personen Inhalte meiner Bücher sich zu eigen machten, ohne je eine Fortbildung bei mir besucht zu haben oder sogar Klienten unseriös beraten haben und damit mehr Schaden als Hilfestellung bewirkt haben. Das war der Auslöser für mein Handeln.

In diesem Sinne hoffe ich, dass ich zur Klärung mancher Frage beitragen konnte und verbleibe so mit herzlichen Grüßen

Randolf M. Schäfer

 

Die astrosophische Signaturenlehre

 

Randolf M. Schäfer hat die astrosophische Symbolkunde 1988 begründet. Dieses Erkenntnissystem wurde von ihm in langjährigen Studien der hermetischen Philosophie und Alchemie entwickelt und ausgearbeitet. Die Besonderheit des Lehr- und Beratungssystems liegt darin, dass Randolf M. Schäfer die Astrologie als Archetypenlehre in ihrem ursprünglichen Sinne wiederbelebt hat.

Die Uridee der astrologischen Arbeit gilt der Selbsterkenntnis und der Bewusstwerdung. Randolf M. Schäfer benannte das System aus diesem Grund "Astrosophie" (ein Begriff, den auch Artur Schult herausstellte), um eine Abgrenzung zu der üblichen Form der Astrologie zu schaffen.

Mit dem Wissen um die Urkräfte, die in jedem Leben wirken, versteht man, dass jede individuelle Existenz eine wachsende Gestalt besitzt, weil unser Leben von den Wirkmechanismen unserer Seele geprägt wird, die sich aus dem Wesenskeim von innen heraus in die Zeit hinein ergießen. Wir erfahren dies als eine Verkettung schicksalhafter Begebenheiten, die in der Summe unser individuelles Leben ausmachen.
Viele Bereiche unserer Seelenmatrix liegen im Schatten unseres Bewusstseins und kleiden sich in Erleidenssituationen, in Symptome oder in Beziehungen zu Mitmenschen ein. Begegnungen mit Menschen wie Mutter, Vater, Geschwister, Freunde, Kollegen usw. und verwickeln den Menschen in Themen an denen er zu wachsen vermag - mit denen er sich bewusst auseinandersetzen sollte.

Geschieht dies, dann verwandelt sich das Leben in einen aufbauenden Strom, der uns in Einklang mit unserem Sein führt. Denn ein zentrales geistiges Gesetz in unserem Universum ist das Recht auf Wachstum und Entfaltung. Dies lässt sich in der pulsierenden Zelle bis hin zur gesamten Dynamik des Universums beobachten und ist somit gleichermaßen auch auf die Existenz des Menschen übertragbar. Damit dieses universelle Anrecht im Leben eines Individuums seinen Ausdruck finden kann, braucht es Kraft und Energie, die rechte geistige Haltung und einen Erkenntnisschlüssel, der uns den Weg zu unserer inneren Bestimmung weist.

Mittels der Astrosophie vermag man die Muster zu erkennen, mit denen man sich stets in gleicher Weise verstrickt, weil man in Eigenblindheit gefangen ist. Man findet somit zu einem Schlüssel, diese alten Raster zu verändern, um neu zu werden. Man wird sich der immer wiederkehrenden ähnlichen Lebensdynamik bewusst und vermag mit dem Wissen um die verborgenen Seelenmuster einen Entfaltungsweg einzuschlagen, der einen zur eigentlichen inneren Bestimmung führt. Die Astrosophie ist ein Instrument, das den Menschen auf seinem Lebensweg zu befreien vermag, sie agiert nicht gegen die Bedingungen des Lebens, sondern arbeitet mit ihnen. Das ist ein gravierender Unterschied zu vielen therapeutischen Ansätzen und den üblichen Umgangsweisen vieler Menschen mit ihrem Leben.

Die astrosophische Betrachtungsweise akzeptiert das Erlebte als eine Möglichkeit des Wachstums, aus dem ein Veränderungsprozess entstehen kann, indem man die Geschehnisse nicht von sich separiert sieht, sondern einen direkten Bezug zu seinem Unbewussten herstellt. Die daraus erwachsenden Erkenntnisse verhelfen dazu, eine Korrektur des Selbstbildes vorzunehmen, um die inneren Seelenaufträge besser einlösen zu können. Denn in den meisten Fällen decken sich die persönlichen Ideale und Ziele des Menschen nicht mit dem inneren Seelenmuster und den bestehenden Geburtsaufträgen. Durch diese Kluft geraten viele Menschen durch ihr subjektives Handeln aus der Ordnung ihres Geburtsmusters, was sich darin auswirkt, dass in ihrem Leben manches „schief läuft“. Gelingt es dem Menschen, den Einklang mit seinem Seelenmuster herzustellen, wandelt sich der Lebensfluss in eine aufbauende Dynamik, weil der Mensch im Sinne seiner inneren Seelenmatrix in Wahrheit mit sich lebt und damit in Harmonie mit seiner inneren Ordnung.
Die Astrosophie ist somit als ein Bewusstwerdungs- und Erkenntnisweg zu verstehen, der den Menschen zu größerer Klarheit und Ehrlichkeit in seinem Leben führen kann.

Sie können die Infos als PDF-Datei direkt über das Kontaktformular beim Forum anfordern.


Audio-Vortrag von Randolf M. Schäfer
Co´Med-Congress "Bewusstseinsbildung und Astrosophie"

Aufzeichnung vom Co´Med-Congress - internationaler Congress für Complementär-Medizin - "Medizin und Bewusstsein" 2004, in Bad Homburg.

Als Audio-Datei hier herunterladen oder direkt über die Webseite anhören.